Informationen zum Corona-Virus

Ihr Apothekenteam ist und bleibt für Sie da. Persönlich, sicher und nah!

Das Corona-Virus hat uns alle überrascht und vor eine bisher völlig unbekannte Situation gestellt.
Wir befinden uns in einem emotionalen Ausnahmezustand, das tägliche Leben stellt uns vor ganz neue Herausforderungen. Wir sind uns ganz sicher: Gemeinsam werden wir diese Situation meistern!
Verlassen Sie sich darauf, dass Ihre Apotheke vor Ort für Sie da ist und weiterhin geöffnet bleibt. Unsere Mitarbeiter/Innen geben täglich ihr Bestes und versorgen Sie mit Arzneimitteln jeglicher Art. Dafür sagen wir von Herzen: „Danke“! Denn ihr Einsatz ist unermüdlich und vorbildlich. Einen herzlichen Dank auch an unsere Lieferanten, die täglich für Nachschub sorgen.
Und auch Ihnen danken wir für Ihr Vertrauen, das Sie uns in dieser aktuellen Ausnahmesituation schenken. Bleiben Sie aufmerksam und aktiv dabei, schützen Sie sich und andere, durch die Einhaltung unserer Hinweise zu Hygiene und Prävention.

Mit Vernunft, Besonnenheit und gelebter Verantwortung werden wir diese Zeit gemeinsam meistern!

Das sollten Sie über das Corona-Virus wissen?

Das neuartige Coronavirus, mit der fachlichen Bezeichnung SARS-CoV-2, verbreitet sich auch in Deutschland. Wir geben Ihnen an dieser Stelle allgemeine Informationen, unter anderem über die Covid-19 genannte Lungenkrankheit, über Verhaltensempfehlungen und Vorsorgemaßnahmen, um das Infektionsrisiko für sich und andere zu minimieren.

Bitte beachten Sie bei allen Aussagen, dass dieses Virus noch umfänglich wissenschaftlich erforscht werden muss. Die bisherigen Erfahrungswerte sind sehr wichtig, zahlenmäßig jedoch noch zu gering, um verbindliche und unumstößliche Aussagen über alle Übertragungswege, Symptome und Krankheitsverläufe machen zu können. Das betonen Wissenschaftler täglich. Bleiben Sie aufmerksam und ruhig, nutzen Sie Ihren gesunden Menschenverstand und informieren Sie sich regelmäßig auf den Seiten der unten genannten seriösen Institutionen. Dann bleiben Sie aktuell und sicher auf dem Laufenden!


Wie wird das neuartige Coronavirus übertragen?

Coronaviren werden von Mensch zu Mensch durch Speicheltröpfchen übertragen, die beim Atmen, Husten oder Niesen den menschlichen Körper verlassen. Gelangen diese infektiösen Sekrete an die Hände und Sie fassen sich anschließend beispielsweise ins Gesicht, ist über die Schleimhäute (Mund, Nase, Augen) eine Übertragung möglich. Unklar ist derzeit noch, ob das Virus auch fäkal-oral übertragen werden kann. Die Inkubationszeit, also der Zeitraum von der Ansteckung bis zum Auftreten von Symptomen, kann, nach heutigen Erkenntnissen, bis zu 14 Tage dauern kann. Ein infizierter Mensch kann jedoch schon andere anstecken, bevor er selbst Symptome zeigt.

Welche Symptome sind mit der Erkrankung verbunden?

Eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 kann zu Symptomen eines grippalen Infektes führen. Dazu gehören Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber. Einige Patienten leiden auch an Durchfall. Auch ein vorübergehender Geruchs- und Geschmacksverlust ist vermehrt beobachtet worden. Die Erkrankung kann bei einigen Menschen auch zu schwereren Verläufen führen. Dabei kommt es ggf. zu Atemproblemen und Lungenentzündungen. Todesfälle gab es bisher in erster Linie bei Patienten, die älter waren und/oder an chronischen Grunderkrankungen litten.

Wie reduziere ich das Ansteckungsrisiko?

Wie bei anderen Atemwegerkrankungen, vermindern einfache Hygienemaßnahmen das Ansteckungsrisiko, das sind in erster Linie die Husten- und Niesetikette, gründliche Händehygiene und Abstand zu Erkrankten.
Ganz konkret heißt das:
  • Andere nicht anhusten oder anniesen.
  • Nicht in die Hand niesen, sondern in ein Einmaltaschentuch oder ggf. in Ihre Armbeuge/ Ihren Ärmel.
  • Halten Sie zu anderen Menschen größtmöglichen Abstand, wenn Sie husten müssen. Wenden Sie sich dabei von Ihrem Gegenüber ab.
  • Verwenden Sie Einmaltaschentücher zur einmaligen Benutzung und entsorgen Sie diese sofort in dicht abschließenden Müllbehältern.
  • Vermeiden Sie Hände- und Körperkontakte.
  • Fassen Sie sich und andere Menschen nicht an Augen, Nase oder Mund.
  • Waschen Sie sich oft und gründlich mit Seite die Hände, z. B. nach Personenkontakt, Benutzung von Sanitäreinrichtungen. Verreiben Sie die Seife 20 bis 30 Sekunden sorgfältig zwischen den Fingern. Eine Videoanleitung zum richtigen Händewaschen finden Sie unter anderem über: https://www.youtube.com/watch?v=fAFi4asRT7s
  • Stehen keine Waschgelegenheiten zur Verfügung, können die Hände hilfsweise mit geeigneten alkoholischen Lösungen, Gels oder Tüchern desinfiziert werden. Wobei nicht jedes handelsübliche Desinfektionsmittel auch wirklich antiviral gegen das Coronavirus wirkt.
  • Lüften Sie Räume mehrmals täglich für mehrere Minuten. Das verringert die Anzahl der Keime in der Luft und verhindert das Austrocknen der Schleimhäute.


Ist ein Mund-Nase-Schutz sinnvoll?

Es gibt bisher keine aussagekräftigen Beweise dafür, dass das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes das Ansteckungsrisiko einer gesunden Person verringert. Nach Auffassung der WHO, der Weltgesundheitsorganisation, kann das Tragen einer Maske ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen. Beachten Sie auch zu diesem Thema die jeweils aktuellen Empfehlungen der WHO und des RKI.

Wenn eine an einer Atemwegsinfektion erkrankte Person in die Öffentlichkeit gehen muss, kann das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes sinnvoll sein, um das Risiko einer Ansteckung für andere Personen durch Tröpfcheninfektion zu verringern.

Für Mund-Nase-Schutz und FFP-Masken gibt es derzeit Lieferengpässe. Ein Großteil der Produktion für den europäischen Markt erfolgt in China. Aufgrund des dortigen und weltweiten Bedarfs ist aktuell davon auszugehen, dass Nachschub für den „normalen Konsumenten“ auf absehbare Zeit eingeschränkt oder gar nicht geliefert werden kann.

Wie verhalte ich mich, wenn ich vermute an Covid-19 erkrankt zu sein?

Wenn Sie persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der SARS-CoV-2 nachgewiesen wurde, sollten Sie sich unverzüglich an Ihr zuständiges Gesundheitsamt (1) wenden. Das gilt auch, wenn Sie selbst keine Symptome haben. Wenn Sie sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem vom Robert Koch-Institut ausgewiesenem Risikogebiet (2) aufgehalten haben, melden Sie sich bitte unverzüglich telefonisch unter Hinweis auf Ihre Reise beim zuständigen Gesundheitsamt. Auch, wenn Sie keine Krankheitsanzeichen haben. Nach einem Aufenthalt in Regionen, die zwar nicht als Risikogebiet ausgewiesen sind, in denen aber Covid-19-Fälle vorkommen, sollte man unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Kommt es innerhalb von 14 Tagen nach Rückreise zu spezifischen Symptomen, sollte der Arzt aufgesucht werden ‒ allerdings nur nach telefonischer Voranmeldung und mit Hinweis auf die Reise.

Gibt es eine spezifische Therapie gegen Covid-19?

Eine spezifische Behandlung gegen Covid-19 gibt es derzeit noch nicht. Die Symptome zu lindern und unterstützende Maßnahmen zu ergreifen, ist jedoch sinnvoll und möglich. Auch einen Impfstoff, mit dem sich Covid-19 vorbeugen lässt, gibt es für dieses neuartige Virus noch nicht. Die internationale Forschung läuft auf Hochtouren.

Wo finde ich weitere Informationen (Auswahl)?

Robert Koch-Institut (rki.de)
Bundesministerium für Gesundheit (bmg.bund.de)
Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (infektionsschutz.de)
Auswärtiges Amt (auswaertiges-amt.de) Informationen für Reisende und Rückholungen von Reisenden
Weltgesundheitsorganisation (who.org)

(1) Hier finden Sie Ihr Gesundheitsamt per Postleitzahlsuche: https://tools.rki.de/plztool
(2) Risikogebiete veröffentlicht das RKI unter: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html